Dieser Änderungsantrag von Harry Hensler schärft den Bundesantrag durch eine Kombination aus harten Fakten und strategischer Einbettung:
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Lokaler Beleg für ein bundesweites Problem: Durch die Nennung der Leipziger Daten wird der Antrag von einer theoretischen Forderung zu einer empirisch belegten Notwendigkeit. Leipzig dient hier als stellvertretendes Beispiel für die dramatische Lage in deutschen Ballungszentren.
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Fachliche Verzahnung: Dass Leipzig dem WHO-Netzwerk „Age-Friendly Cities" beitreten soll, geht auf die Initiative der AG 60plus und einen Antrag der Bündnisgrünen Fraktion zurück (Beschlussvorlage liegt den Stadtverordneten aktuell vor). Indem wir diesen Bundesantrag mit dem WHO-Projekt verknüpfen, nutzen wir ein international anerkanntes Framework, um die Altersfreundlichkeit als grünes Kernargument für das Böllerverbot zu etablieren.
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Schutz vulnerabler Gruppen: Wir verdeutlichen auf Bundesebene, dass ein Böllerverbot kein „Kulturkampf" ist, sondern eine notwendige gesundheitspolitische Maßnahme zur Einhaltung von EU-Grenzwerten und zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit älterer Mitbürger:innen.
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